Liebe
Gemeinde,
dass
etwas nicht stimmte, hatte er schon länger bemerkt. Diese rauen,
leicht geröteten Flecken im Gesicht. Merkwürdig taub fühlten die
sich an. „Vielleicht habe ich einfach nur ein bisschen zu viel
Sonne abgekriegt“, hatte er sich zuerst zu beruhigen versucht. Und
sich außerdem ein neues Rasiermesser besorgt. Vielleicht lag es ja
daran.
Aber
dann waren diese Flecken letzte Woche auch an den Händen und am
Rücken aufgetaucht. Und was das Schlimmste ist: Im Gesicht haben
sich inzwischen hässliche dicke Knoten gebildet. Richtig auffallend
und abstoßend sieht das aus. Er merkt, wie seine Mitarbeiter ihn
heimlich anstarren, wenn sie meinen, er bekomme das nicht mit.
Wenn
das nicht bald besser wird.. - er wagt nicht, diesen Gedanken zu
Ende zu denken...
Ungefähr so könnte es gewesen sein, als Naamann, der
General und Kammerherr des Königs von Aram feststellen musste, dass
er an Aussatz erkrankt war.
Aussatz
- oder Lepra, so der heute gebräuchliche Name - ist eine chronisch
verlaufende Infektionskrankheit. Eine der ältesten bekannten
Krankheiten überhaupt. Betroffen sind vor allem Haut und Nerven.
Heute ist Lepra mit Hilfe von Antibiotika verhältnismäßig gut zu
behandeln.
Eine
Lepra kann, wenn das Immunsystem stark genug ist, nach einer Weile
auch ohne Behandlung ausheilen. Meist aber führt sie zu schweren
Folgeschäden, wenn keine Medikamente zur Verfügung stehen. Nicht
selten verläuft die Krankheit dann auch tödlich.
In
den Zeiten bevor Lepra wirksam bekämpft werden konnte, wurden die
Betroffenen in der Regel fernab der übrigen Gemeinschaft in
Krankenkolonien isoliert. Denn das Lepra oder Aussatz ansteckend ist,
war auch damals schon offensichtlich.
Ob
arm oder reich, mit Macht ausgestattet oder ein Sklave – diese
Krankheit machte keine Unterschiede. So wie auch die Krankheiten, vor
denen wir uns heute fürchten: Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Jeden kann es treffen.
Unser
Predigttext aus dem fünften Kapitel des zweiten Königsbuches
skizziert Naamans Situation zunächst nur mit wenigen Worten. Wir
lesen:
„Naaman,
der Feldhauptmann des Königs von Aram, war ein trefflicher Mann vor
seinem Herrn und wert gehalten; denn durch ihn gab der Herr den
Aramäern Sieg. Und er war ein gewaltiger Mann, jedoch aussätzig.“
Was
wird dieser erfolgreiche und mächtige Mann nicht alles versucht
haben, um Heilung zu finden? Historische Aufzeichnungen jedenfalls
lassen uns schaudern: Salben aus Tierkot, Brechmittel, und
absonderliche Zauberrituale.
Aber
andererseits: Die modernen Behandlungsmethoden bei schweren
Krankheiten sind auch kein Spaziergang.
Und
am Ende, wenn gar nichts hilft, greifen auch wir heute nach jedem
Strohhalm. Und hören auch auf Ratschläge, die wir unter anderen
Umständen nicht beachtet hätten.
So
war es auch bei Naaman.
„Aber
die Kriegsleute der Aramäer waren ausgezogen und hatten ein junges
Mädchen weggeführt aus dem Lande Israel die war im Dienst der Frau
Naamans. Die sprach zu ihrer Herrin: `Ach, dass mein Herr wäre bei
dem Propheten in Samaria! Der könnte ihn von seinem Aussatz
befreien!` Da ging Naaman hinein zu seinem Herrn und sagte es ihm an
und sprach: `So und so hat das Mädchen aus dem Lande Israel
geredet.`
Naaman
sucht den Rat seines Königs. Denn klar ist: Wenn er wirklich vor
hat, auf diese junge israelitische Kriegsgefangenen zu hören, wird
eine politisch brisante Situation entstehen. Dann könnten die
Machtverhältnisse gefährlich ins Wanken geraten:
Der
zweite Mann im Aramäerstaat soll als Bittsteller in ein besetztes
Gebiet reisen? Noch dazu, wo seine hoffnungslose Lage kaum zu
verbergen ist? Ausgerechnet bei den Besiegten und Tributpflichtigen
sucht er medizinische Hilfe?
Wer
ist denn dann von wem abhängig? Ein wirklich peinliches Politikum!
Wie könnte man diese ganze vertrackte Angelegenheit bloß drehen und
hin biegen?
Der
König hat den – vermeintlich – rettenden Einfall:
Wir
lesen:
„Der
König von Aram sprach: `So zieh hin, ich will dem König von Israel
einen Brief schreiben. Und er zog hin und nahm mit sich zehn Zentner
Silber und sechs tausend Goldgulden und zehn Feierkleider und brachte
den Brief dem König von Israel; der lautete: Wenn dieser Brief zu
dir kommt, siehe, so wisse,ich habe meinen Knecht Naaman zu dir
gesandt, damit du ihn von seinem Aussatz befreist.“
Kein
schlechter Schachzug: Ein Brief an den Vasallenkönig, eigentlich nur
ein Zettel, ohne jede Höflichkeit. Keine Bitte, kein
Empfehlungsschreiben, sondern ganz einfach - ein Befehl! Der
israelische König soll selbst zusehen, wie er den Kontakt zu diesem
heilkräftigen Propheten zustande bekommt!
Ja,
das ist eine gute Idee! So bleiben die Machtverhältnisse stabil. Und
Naamann bekommt trotzdem seine Chance, vielleicht wieder gesund zu
werden.
Schlau
eingefädelt haben die beiden mächtigen Männer das alles.
Als
der israelische König den Brief liest, versteht er ihn sofort genau
so, wie er gemeint ist: Als Drohung. So nach dem Motto: „Es ist
deine Sache, wie du Naaman gesund bekommst. Beweg Deinen Propheten
dazu, etwas zu unternehmen! Jedenfalls: Kommt mein General nicht
geheilt zurück, werden wir das als Provokation auffassen!“
Ein
bisschen tricksen, zu erlangende Vorteile ins Spiel bringen und
notfalls eine Drohkulisse aufbauen. So wird auch heute noch Politik
gemacht.
Allerdings:
Diese Mittel versagen, wenn es in den Bereich des Unverfügbaren
geht. Eine schwere Krankheit bekommt man durch Einschüchterung oder
Schmiergeld nicht weg.
Hören
wir also, wie es weiter geht:
„Und
als der König von Israel den Brief las, zerriss er seine Kleider und
sprach: `Bin ich denn Gott, dass ich töten und lebendig machen
könnte, dass er zu mir schickt, ich solle den Mann von seinem
Aussatz befreien? Merkt und seht, wie er Streit mit mir sucht!“
Der
israelische König ist verzweifelt. Er weiß: Da wo alleine Gott
etwas bewirken kann, ist mit Machtandrohung nichts zu wollen. Eine
Falle hat man ihm da gebaut! Was soll jetzt bloß werden?
Nun
tritt der Prophet Elisa auf den Plan. Er hat von der Zwangslage
seines Königs gehört. Seine Worte bringen Ruhe in die aufgewühlte
Stimmung:
„Als
Elisa, der Mann Gottes, hörte, dass der König von Israel seine
Kleider zerrissen hatte, sandte er zu ihm und ließ ihm sagen: `Warum
hast du deine Kleider zerrissen? Lass ihn zu mir kommen, damit er
inne werde, dass ein Prophet in Israel ist!`. So kam Naamann mit
Rossen und Wagen und hielt vor der Tür am Hause Elias.“
Da
steht er nun - der Mann, der eben noch einen Drohbrief übergeben
hat. Naaman hat sich bequemen müssen, einige Straßen weiter zu
ziehen. Statt einen König zu erpressen, muss er jetzt einen
Propheten bitten.
Und
so tut Naaman das, was er eigentlich um jeden Preis hatte vermeiden
wollen. Er lässt sich auf einen Weg ein, den ein anderer ihm
vorschreibt.
Wir
sehen daran, wie verzweifelt seine Lage gewesen sein muss.
Geheilt
werden! Alles andere ordnet Naaman nun diesem einen Wunsch unter!
Er
tut mir richtig Leid, der mächtige kranke Mann!
Ich
stelle ihn mir vor, wie er mit bebendem Herzen dasteht, vor der Tür
des Prophetenhauses.
Und
tatsächlich: Da steht er nun! Wie bestellt und nicht abgeholt. Er
wird nämlich nicht herein gebeten. Elisa kommt nicht einmal heraus.
Er schickt jemand anderen, der die Verhandlung übernimmt:
„Da
sandte Elisa einen Boten zu ihm und lies ihm sagen: `Geh hin und
wasche dich siebenmal im Jordan, so wird dein Fleisch wieder heil und
du wirst rein werden.“
Da
wurde Naaman zornig und zog weg und sprach:“ Ich meinte, er selbst
sollte zu mir heraus kommen und her treten und den Namen des Herrn,
seines Gottes anrufen und seine Hand hin zu Heiligtum erheben und
mich so von dem Aussatz befreien.
Sind
nicht die Flüsse von Damaskus, Abana und Parpar, besser als alle
Wasser in Israel, sodass ich mich in ihnen waschen und rein werden
könnte?
Und
er wandte sich um und zog weg im Zorn.“
Naaman
ist außer sich! So lässt er sich nicht abfertigen. So krank, dass
er eine derart herablassende Behandlung hinnimmt, kann er gar nicht
werden!
Er
hatte ja so seine Vorstellungen gehabt. Hatte auf alle Fälle mit
etwas ganz besonderem gerechnet. Einem faszinierend fremden Ritual.
Der heilenden Aura des heiligen Mannes vielleicht. Oder einer
besonderen Massagetechnik, eine Kur mit Kräutern, die in seiner
Heimat unbekannt sind. Eben einer richtig exotischen Heilbehandlung,
die sich abhebt von allem, was er daheim schon versucht hat.
Und
nun das: Ein einfaches Tauchbad im schlammigen Jordan! Da hätte er
doch gleich zuhause bleiben sollen. Daheim in Aram gibt es Flüsse
genug!
Tief
enttäuscht ist er. Und wahrscheinlich auch wütend auf sich selbst:
Warum hatte er sich überhaupt auf diese ganze Geschichte
eingelassen!? Krank sein ist schlimm genug, aber sich auch noch
derart demütigen lassen?
Wir
können uns jetzt zu Recht fragen: Ist das nicht ein bisschen zu
hart; wie Elisa vorgeht? Kann das Gottes Wille sein, dass seine Leute
derart arrogant rüber kommen? Denn bei allem, was man Negatives über
Naaman sagen kann: Immerhin ist er wirklich sehr krank! Muss Elisa
diesen von der Krankheit gezeichneten Mann derart vorführen?
Aber
wenn wir es aus einer anderen Perspektive betrachten: Vielleicht
braucht Naaman diese Konfrontation dringender als alles andere.
Denn
selbst jetzt, wo er so krank ist, setzt er auf Dinge, die
vergänglich sind, ihm keinen echten Halt bieten können.
Obwohl
Naaman durch die Krankheit eine Ahnung davon bekommen haben muss,
dass es für einen Menschen unmöglich ist, in jeder Lage das Heft in
der Hand zu behalten, klammert er sich an seinen Status, seine
Privilegien und pocht auf Sonderbehandlung.
Und
wenn ihm die nicht zugestanden wird, reagiert er trotzig. Lieber
bricht er die Reise ab, lässt alle Hoffnung auf Heilung fahren.
Es
ist geradezu tragisch: Naaman steht sich selbst im Wege.
So
sehen es jedenfalls die Diener, die ihn auf der Reise begleiten.
Und
- das ist auch etwas Besonderes an dieser Geschichte:
Die
entscheidenden Impulse kommen aus den Reihen der Dienstboten. Erst
der Hinweis der jungen israelischen Kriegsgefangenen und nun mischen
sich Naamans Diener ein. Wir können das ganz genau nachlesen:
„Da
machten sich seine Diener an ihn heran, redeten mit ihm und sprachen:
`Lieber Vater, wenn dir der Prophet etwas Großes geboten hätte,
hättest du es nicht getan? Wie viel mehr, wenn er zu dir sagt:
Wasche dich, so wirst du rein!“.
Wie
gut, dass die Diener sich ein Herz gefasst haben und Klartext
gesprochen haben!
Denn
nun geschieht das eigentliche Wunder: Naamans hartes Herz erweicht.
Was ihm vorher unmöglich war, das gelingt ihm jetzt: Naaman kann
sich einlassen auf das, was der Prophet ihm geraten hat.
Und
so zieht er nun mit seiner Gefolgschaft den ganzen weiten Weg bis
hinab an den Jordan.
Der
Aussatz ist noch da. Aber Naamann hat es geschafft, aus seinem
üblichen Handungsmuster auszusteigen.
Nun
ist er – einfach - ein Mensch. Verletzlich, sehnsüchtig und
erfüllt von dem tiefen Wunsch, geheilt zu werden.
Alles
andere loslassen. Vertrauen! Naaman hat es gewagt. Gott sei Dank!
Hören
wir, wie es weiter geht:
„Und
so stieg er ab und tauchte unter im Jordan siebenmal, wie der Mann
Gottes geboten hatte. Und sein Fleisch wurde wieder heil wie das
Fleisch eines jungen Knaben und er wurde rein.“ :-)
“Und
er kehrte zurück zu dem Mann Gottes mit allen seinen Leuten. Und als
er hinkam, trat er vor ihn und sprach: Siehe, nun weiß ich, dass
kein Gott ist in allen Landen, außer in Israel.“
Also
dieser Naaman – es ist schon erstaunlich: Nach diesem ganzen Hin-
und Her erfüllt sich sein sehnlichster Wunsch: Er ist geheilt, seine
Haut ist glatt und rosig, die Gefühlsstörungen sind verschwunden,
die ihm drohende Isolation hinfällig!
Und
was tut er: Anstatt auf schnellstem Weg nach Hause zu reisen und
voller Elan die neu gewonnene Gesundheit zu genießen und zu nutzen,
kehrt er um, nimmt einen Umweg in Kauf und besucht noch einmal den
Propheten Elisa.
Da
hat sich schon etwas Grundlegendes geändert bei Naaman!
Von
der körperlichen Heilung ist gar keine Rede mehr, dafür aber um so
nachdrücklicher von der Gotteserfahrung, die er gemacht hat:
„Siehe,
nun weiß ich, dass kein Gott ist in allen Landen, außer in Israel.“
Naaman
ist weit davon entfernt, die Heilung als eine Art Zauberwerk des
Elisa anzusehen. Er preist nicht die Heilkraft des Jordanwassers. -
Das wäre ja durchaus nahe liegend und entspräche viel eher seiner
heidnischen Tradition.
Nein,
denn Naaman ist Gott selbst begegnet. Dem einzigen, lebendigen und
doch unsichtbaren Gott. Dem Schöpfer des Himmels und der Erde, dem
Gott Israels.
Das
ist die eigentliche, die große Wende in Naamans Leben. Sein Weg, so
verschlungen und rätselhaft er auch gewesen ist, er hat ihn ans Ziel
geführt.
Ein
Ziel, das Naaman aus eigenem Antrieb so
gar nicht einmal gesucht hat. Gott selbst hat sich ihm in den Weg
gestellt und hat sein Herz berührt, seine Verhaltensmuster verändert
und seine Wunden geheilt.
Ihr
Lieben hier in Büschergrund,
was
nun können wir heute morgen aus dieser Geschichte für unser Leben
mitnehmen?
Wir
haben versucht, Naamans Weg miteinander nach zu vollziehen : Mit all
dem Ab und Auf, dem stürmischen Verlangen nach Heilung und den damit
verbundenen Irrwegen. Und, ganz zuletzt auch das: Der Möglichkeit,
trotz allem zu vertrauen.
Wo
haben wir uns wieder gefunden?
Die
Geschichte bietet ja eine Fülle von Erfahrungen, die auch uns heute
sehr vertraut sind.
An
zwei Stellen habe ich persönlich gemerkt: Ja, das kenne ich auch!
Das
erste ist: Auch wenn ich natürlich kein hohes militärisches Amt
inne habe oder mich in einer vergleichbaren Position befinde: Das
Gefühl, die Dinge selbst in die Hand nehmen zu müssen, unter allen
Umständen und auf jeden Fall die Kontrolle behalten zu wollen, mich
um mein Ansehen zu sorgen: Das kenne ich sehr gut.
Und
ich weiß auch: So hilfreich diese Lebenseinstellung sein kann,
gerade in Krisen stehe auch ich mir damit selbst sehr im Weg.
Aus
Naamans Geschichte lerne ich: Die entscheidende Frage, die auf weite
Sicht eigentlich allein fragenswert ist. Sie lautet nicht: „Wie
behalte ich die Kontrolle?“ Oder „Wie werde ich am schnellsten
los, was mich plagt?“.
Die
Frage, auf die es im letzten ankommt lautet: „Finde ich meinen
Gott?“
Denn
nur in seiner Nähe kommt mein Herz zur Ruhe.
Und,
auch das nehme ich mit: Wer Gott findet, dem werden, wenn die rechte
Zeit gekommen ist, auch die schweren Lasten abgenommen.
Es
gibt noch etwas, was mir aufgefallen ist: So wie Naaman auf das
Unscheinbare verwiesen wurde, das einfache Bad im schlammigen
Jordanwasser, so werden auch wir auf das Unscheinbare verwiesen:
Wir
leben in einer ganz anderen Zeit. Wir kennen Jesus uns wissen, was er
für uns getan hat: Wir leben in dem neuen Bund, den Jesus für uns
mit Gott geschlossen hat. Aber auch für uns gilt das:
Auch
uns schenkt Gott ganz schlichte Zeichen seiner Nähe:
Das
Wasser der Taufe
Brot
und Wein im Abendmahl.
Und
sein Wort, die heilige Schrift
Auch
daran ist ja ist nichts Spektakuläres:
Gewöhnliches
Leitungswassers, mit der Hand geschöpft, das über den Kopf des
Täuflings rinnt,
Gewöhnliches
Brot vom Bäcker, der auch all das andere Gebäck zubereitet, das wir
essen,
Nur
einfacher Traubensaft aus dem Lebensmittelladen, in dem wir all die
vielen Sachen kaufen, die wir täglich brauchen.
Und
dann dieser kostbare Schatz hier (Bibel hochhalten): Nur ein paar
Seiten bedruckten Papiers sind das eigentlich, für jeden von uns
leicht erschwinglich.
Und
doch: All diese unscheinbaren Zeichen, sie laden uns ein, uns auf den
Weg zu machen und in die Nähe Gottes zu kommen. Sie weisen uns
darauf hin, dass er in Jesus Christus einen unverbrüchlichen,
ewigen Bund mit uns geschlossen hat.
Und
darum, liebe Geschwister, lasst uns diese Zeichen dankbar annehmen
und Gebrauch davon machen:
Damit
unser Vertrauen wächst. Dass auch wir uns trauen, auszusteigen aus
liebgewordenen Verhaltensmustern, die uns selbst und anderen schaden.
Dass
wir uns einlassen können auf die Wege, die Gott mit uns führt, auch
dann, wenn wir sie nicht immer sofort verstehen.
Und
der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, der bewahre
unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus unserem Herrn. AMEN.
Heike Dreisbach