Sonntag, 27. November 2022

Herausfordernde Hoffnungspost. Predigt über Offenbarung 3,14-22

1. Advent, Ev. Kirche Wilnsdorf, Ev. Ref. Kirchengemeinde Rödgen-Wilnsdorf


Gnade sein mit Euch und Friede von dem, der da ist und da war und der da kommt. AMEN

Liebe Gemeinde,

Gerade jetzt, wo es lange dunkel ist und kalt – freue ich mich ganz besonders auf meine allererste Tasse Tee früh am Morgen.  

 

Duftende Teeblätter,

Darjeeling Second Flush,

übergossen mit sprudelnd heißem Wasser.

 

Ich liebe es eingemummelt in eine warme Decke

dem Tag beim Heraufdämmern zuzuschauen.

Ich wärme meine Finger an der heißen Teetasse, puste Dampfwölkchen weg und genieße das belebende Getränk. Schluck für Schluck.

 

Aber manchmal kommt es anders, wie das so ist…

Kaum ist mein Tee aufgebrüht,

fällt mein Blick auf etwas, was ich rasch mal eben wegspülen sollte. Und da – oh nein! Meine Oxaliskleepflanze lässt die Blätter hängen! Hoffentlich ist noch was zu retten! Beim Gießen bin ich etwas zu schwungvoll. Ein Lappen muss her. - Haben wir eigentlich noch genug Brot?  

 

Mein Tee! Den habe ich jetzt glatt vergessen!

Rasch nehme ich den Filter raus. Ich fühle es gleich:  

 

Lauwarm! So ein Mist!

 

Von einer lauwarmen Enttäuschung handelt auch unser Predigttext für heute. Wir hören die Verse 14 bis 22 aus dem 3. Kapitel der Offenbarung des Johannes.

 

Lesung durch Lektor (mit Handmikro von der Bank aus, also aus dem "Off"): Offenbarung 3, 14-22

 

14»Schreib an den Boten[1] der Gemeinde in Laodizea: ›So spricht der, der das Amen ist, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang von Gottes Schöpfung:

15 Ich kenne deine Taten. Du bist weder kalt noch heiß. Ach, wärst du doch kalt oder heiß!

16 Doch du bist lauwarm, weder heiß noch kalt. Darum will ich dich aus meinem Mund ausspucken.

17 Du sagst: Ich bin reich, habe alles im Überfluss und mir fehlt es an nichts. Dabei weißt du gar nicht, wie unglücklich du eigentlich bist, bedauernswert, arm, blind und nackt.

18 Ich gebe dir einen Rat: Kauf Gold von mir, das im Feuer gereinigt wurde. Dann bist du wirklich reich! Und kauf weiße Kleider, damit du etwas anzuziehen hast. Sonst stehst du nackt da und musst dich schämen! Kauf außerdem Salbe und streich sie auf deine Augen. Denn du sollst klar sehen können!

19 Alle, die ich liebe, weise ich zurecht und erziehe sie streng. Mach also Ernst und ändere dich.

20 Hör doch! Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten. Ich werde mit ihm das Mahl einnehmen und er mit mir.

 

21 Wer siegreich ist und standhaft im Glauben, der soll neben mir auf meinem Thron sitzen –so wie auch ich den Sieg errungen habe und neben meinem Vater auf seinem Thron sitze.‹

22 Wer ein Ohr dafür hat, soll gut zuhören, was der Geist Gottes den Gemeinden sagt!«

 

 

Ein Brief – direkt aus dem Himmel.

Harsche Kritik ohne das allerkleinste bisschen Anerkennung. Eine Drohung gar. Ein Gerichtswort.

 „Ich will dich aus meinem Mund ausspucken.“

Mag sein, ich habe als Kind zu viele Gruselpredigten über die Offenbarung gehört. Aber wenn ich das lese, bekommt mein kleines pietistisches Hasenherz es erst einmal mit der Angst zu tun.   

Muss das sein, ausgerechnet heute, am ersten Advent?

 

Dieser Brief – wer hat ihn diktiert und wer soll ihn lesen? Wozu dieses geheimnisvoll-umständliche Sprache?

 

›So spricht der, der das Amen ist, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang von Gottes Schöpfung:

 

„Der das Amen ist“.

Amen, dieses unscheinbar kleine hebräische Wort. So wie es ist, eins zu eins, ganz und gar unübersetzt ist es eingepflanzt worden in unsere Liturgien und Gebete[2].

 

Amen.

Was heißt das eigentlich?

Die Antwort findet sich im Gesangbuch.

Unter der Nummre 344.

 „Amen – das ist, es werde wahr.[3] 

So beginnt die letzte Strophe von Martin Luthers Vaterunser-Lied. 

 

„Amen – das ist, es werde wahr.[4] 

 

Amen – ein Hoffnungswort?

Wenn ich also Post bekäme und auf dem Absender stünde: „Der das Amen ist“ – dann müsste ich keinen Vollstreckungsbefehl befürchten?

Kein endgültiges Urteil, bei dem sämtliche Rechtsmittel ausgeschöpft sind?

 

 

›So spricht der, der das Amen ist, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang von Gottes Schöpfung:

 

Ein Brief aus dem Himmel. Hoffnungspost. Wenn auch mit einigen Zumutungen. Geschrieben von Jesus höchstpersönlich. Dem Auferstandenen, in den Himmel aufgefahrenen Messias Gottes.

Adressiert ist der Brief an den „Boten der Gemeinde in Laodizea“ – wer soll das sein?

Ein menschliches Wesen, jemand aus der Gemeindeleitung oder gar ein göttlicher Bote, ein Engel? Das bleibt offen. Und doch ist klar, wer sich diese Botschaft letztlich zu Herzen nehmen soll: Die Gemeinschaft der Jesus-Nachfolger_innen in Laodizea. Und ganz allgemein „die Gemeinden“. Damit sind offensichtlich erst einmal die sechs anderen Gemeinden in Kleinasien gemeint, an die sich die Offenbarung ebenfalls richtet und die jeweils einen eigenen Brief bekommen haben, die Gemeinden in Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes und Philadelpia.

„Die Gemeinden“, damit sind wohl zugleich die Jesus-Nachfolger:innen aller Zeiten angesprochen. Auch wir heute Morgen, am 1. Advent 2022, hier in Wilnsdorf.

 

Aber zurück nach Laodizea – nach Kleinasien. Heute erinnern dort in der Westtürkei nur noch ein paar Ruinen an die einst so wohlhabende Stadt.  


Das antike Laodizea lässt sich vielleicht am besten mit dem heutigen Frankfurt vergleichen. Es ist eine Stadt mit vielen Banken und Handelshäusern. Es gibt eine medizinische Fakultät, Spezialgebiet Augenheilkunde, und außerdem erstklassige Wollmanufakturen, die dunkle Tuchwaren in alle Welt exportieren[5].

 

In Laodizea sind sie so reich, dass es heißt, die Laodizaer hätten Hilfe von außen dankend abgelehnt, als es dort einmal ein schweres Erdbeben gegeben habe[6].

 

 Du sagst: Ich bin reich, habe alles im Überfluss und mir fehlt es an nichts“.

 

Offenbar ticken die Jesus-Nachfolger_innen in Laodizea nicht sehr viel anders als die Menschen um sie herum.

Merkwürdig eigentlich. Und andererseits auch wieder nicht.

Ich muss mir ja bloß an die eigene Nase fassen. Ich bin ja selbst auch meilenweit davon entfernt, das umzusetzen, was Jesus gefordert hat. Das mit dem Mantel zum Beispiel, den abgeben soll, wer zwei davon hat[7]. Dabei gibt es zurzeit wahrlich genug Anlass zum Teilen. In diesem Winter, in dem viele, auch hier in Wilnsdorf vielleicht zum ersten Mal im Leben erleben müssen, dass es nicht reicht, am Ende des Monats. Ganz zu schweigen von der fürchterlichen Lage der Menschen in der Ukraine.  

Du sagst: Ich bin reich, habe alles im Überfluss und mir fehlt es an nichts. Dabei weißt du gar nicht, wie unglücklich du eigentlich bist, bedauernswert, arm, blind und nackt“.

Jesus nimmt die Gemeinde in Laodizea hart ran:

Du glaubst du bist reich, weil bei dir der Handel floriert?

Ganz im Gegenteil! Bettelarm bist du!

 

Du glaubst, du hast den totalen Durchblick, weil bei Euch die Koryphäen der Augenheilkunde praktizieren?

Von wegen! Für das Wesentliche bist Du blind!

 

Du glaubst, Du hast Stil und Geschmack? Bilde Dir nichts ein! Dein Aufzug ist doch im Grunde einfach nur peinlich!


Jesus legt den Finger in die Wunde.

Was ist ein Glaube wert, der keine Früchte trägt?[8]

 

Wenn der Glaube zum Hobby wird und die Kirche zum Verein zur Pflege religiöser Geselligkeit,

wenn reiche Leute den Glauben noch oben drauf packen auf ihr abgesichertes, ästhetisch verfeinertes Leben,

wenn der Glaube zum Wellnessprogramm wird, das mir hilft, mich spirituell besser zu fühlen -

 – dann findet Jesus das,

ich bitte um Verzeihung für diesen Kraftausdruck, aber er steht genauso da im Original

– dann findet Jesus das zum Kotzen.

 

Puh, das ist krass.

Ich denke, es ist gut, wenn wir jetzt erst einmal einen Schritt zurücktreten, um das größere Bild zu betrachten: 

 

Die Offenbarung mit all ihrem Schrecken und all ihrer Schönheit –  sie wurde geschrieben für eine kleine Gruppe von Christinnen und Christen, die sich machtlos fühlen angesichts der erdrückenden Übernacht des römischen Imperiums. Wahrscheinlich gab es damals noch keine Verfolgung im engeren Sinne, wie das später der Fall war. Aber immerhin scheint es ratsam, die Botschaft der Offenbarung nur verschlüsselt weiterzugegeben. Offene Kritik am Imperium ist gefährlich.

Und wer nicht mitmacht beim Staatskult, bei dem der Kaiser als gottgleich verehrt wird, der muss mindestens damit leben, nicht dabei zu sein, wenn die wirklich wichtigen Deals abgeschlossen werden.

Welche Geschäftsfrau, welcher Manufakturchef kann sich das leisten? Geht nicht beides: Am Tag des Herrn mit den anderen Abendmahl feiern und werktags beim offiziellen Kult mitmachen?

 

Die Offenbarung ist ein Buch aus antiken Zeiten und zugleich ist sie bestürzend aktuell.

 

Sie ist ein Weckruf für alle, die lau und unentschieden sind.

 

Die Offenbarung ist ein Trostbuch für alle, die auf Trost dringend angewiesen sind. Wie die Gemeinde damals in Thyiatira zum Beispiel. Dort gehen sie einen anderen Weg als in Laodizea. Auch in Thyatira bekommen sie in ihrem Brief Kritisches zurückgemeldet. Aber vor allem werden sie gelobt für ihre Liebe, ihr tatkräftiges Handeln, für ihren Dienst. Die Gläubigen in Thyatira leben, was sie glauben. Auf jeden Fall versuchen sie es. Trotz aller Schwierigkeiten, die sie sich damit einhandeln. Sie bewirken etwas, auch wenn es sich vielleicht erst einmal klein anfühlt und unbedeutend. Aber sie bekommen von Jesus gesagt, dass sie weitermachen sollen, weil das, was sie tun, auch wenn es sich nach nichts anfühlt, in Wahrheit ein bedeutender Beitrag ist für den Durchbruch von Gottes neuer Welt. 

 

Die Offenbarung ist ein Weckruf für alle, die das Lauwarme bevorzugen. Die auch mal Bio kaufen und öfter zu Fuß gehen. Aber man muss ja nicht gleich fanatisch werden… und so lange die Chinesen weiter ihr CO2 in die Luft jagen.   

 

Die Offenbarung ist ein Trostbuch für alle, die die Zustände, so wie sie sind, nicht mehr aushalten.

 

Die vielen toten Flüchtlinge im Mittelmeer. Die bittere Erkenntnis, dass das 1,5 Grad Ziel beim Klima nicht mehr zu halten sein wird.

Die Offenbarung ist ein Trostbuch für die, die in kalten Kellerlöchern hocken in der Ukraine. Für alle, die ihre Toten beklagen, für alle, deren Gebete um Verschonung nicht erhört wurden.

 

Die Offenbarung ist ein Buch für die, die rufen und schreien, wenn auch vielleicht nur noch stumm: „Wie lange noch, Gott, wie lange[9]?“

 

Die Offenbarung – ein Trostbuch – ein Weckruf?

Heiß oder kalt?

 

Wer zu Gott gehören will, muss wissen:
Gott selbst hat sich längst entschieden.

Für ihn ist das keine Frage: Gott steht auf der Seite der Schwachen. Der Gefolterten, der Ausgebeuteten, der Vergessenen.

 

Heiß oder kalt.

Auch ich muss mich wohl entscheiden.

So wie die Gläubigen in Laodizea.

Was rät Jesus ihnen? Wie kommen sie raus aus ihrer lauwarmen Badewanne?

 

Jesus sagt: „Ich gebe dir einen Rat: Kauf Gold von mir, das im Feuer gereinigt wurde. Dann bist du wirklich reich! Und kauf weiße Kleider, damit du etwas anzuziehen hast. Sonst stehst du nackt da und musst dich schämen! Kauf außerdem Salbe und streich sie auf deine Augen. Denn du sollst klar sehen können!

 

Ändere Dich, sagt Jesus.

Setz Deine Prioritäten neu. Sieh auf das, was wirklich gewichtig ist, was echt ist und von ewigem Glanz.

Die Liebe zum Beispiel. Sie wird bleiben, wenn all der trügerische Glamour längst vergessen sein wird.  

 

Kauf weiße Kleider, priesterliche Gewänder. Nackt bist Du gekommen und nackt wirst Du wieder gehen. Sieh doch: Alles was Du hast und bist, verdankst Du dem Segen. Behalt ihn nicht für Dich. Gib ihn weiter an andere, gib ihn zurück an Gott, lass ihn fließen, den Segen.

Und kauf Augensalbe, damit Du sehen kannst. Schau nicht weg, lass Dich berühren von der Not. Schärf Deinen Blick für all die klitzekleinen und manchmal auch ganz schön großen Wunder, die jetzt schon geschehen. Lerne sie zu lesen, sie zeigen Dir den Weg zur himmlischen Stadt. Wo es kein Leid mehr geben wird, keine Schmerzen und kein Geschrei.   

 

 Alle, die ich liebe, weise ich zurecht und erziehe sie streng, sagt Jesus. Mach also Ernst und ändere dich.

 

„Will ich ja gern, Jesus,“ denke ich bei mir selbst.

„Aber es ist so schwer.

Mir fallen leicht 1000 Sachen ein, die ich ändern könnte, theoretisch und tatsächlich versuche ich ja auch manches. Aber gerade, wenn ich mich bewege, wenn ich versuche, es anders und besser zu machen, spüre ich um so mehr, wie sehr alles mit allem zusammenhängt und dass mein Beitrag, die Knoten zu lösen allenfalls lächerlich sein kann. Egal, wie viel Mühe ich mir gebe“.

 

Da!

Ich höre etwas.

Ein Klopfen.

Hörst Du es auch?

Eine Stimme, sie ruft:

 

Hör doch! Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten. Ich werde mit ihm das Mahl einnehmen und er mit mir.

 

 Jesus! Du bist es! Du selbst bist es! Nicht bloß ein Brief von Dir. Du kommst!

Zu mir. Zu Uns.

 

Komm rein, setzt Dich.

 

Es sieht zwar gerade ziemlich chaotisch aus bei mir,

nichts ist geputzt, nichts ist geschmückt.
und Plätzchen habe ich auch noch keine gebacken.

Aber egal, ich bin froh, dass Du da bist.

 

Ob ich Brot habe, fragst Du? Nicht mehr viel, aber ich kann rasch was auftauen. Und Wein? Kein Problem, wir müssten noch was dahaben. Im Kühlschrank sind auch noch Sachen .... Und Teewasser, Teewasser setze ich auch rasch auf.

 

Und dann sitzen wir am Tisch.

Die Kerzen brennen.

Jesus dankt und bricht das Brot.

Wir teilen. Wir kauen und schlucken.

Wir sitzen nicht alleine am Tisch.

Die anderen sind auch da.

Ihr seid auch da.

Gemeinsam bilden wir eine heilige Verschwörung.

 

Wir essen und trinken und reden.  

Stoßen an auf die kommende Welt.

Wir lachen und freue uns auf.

Wir hören einander zu, besprechen und diskutieren, wie das aussehen könnte, ganz praktisch, schon jetzt und hier.

Verantwortung übernehmen, weil Gott seine Macht nicht allein ausüben will.

Gott ist kein Autokrat à la Putin,

sondern ein Gerechter und ein Helfer, einer dem geholfen wurde, eine, die sich helfen lässt[10]. 

Im Himmel steht nicht bloß ein Thron, oder ein Schreibtisch, wie wir heute vielleicht sagen würden, sondern viele.

Gott will nicht allein sein,

sie ist die Liebe, die Gemeinschaft in Person.

Gott sehnt sich danach, dass wir dabei sind, will es nicht anders haben, als dass wir unseren Teil der Verantwortung übernehmen. Nur so kann es gut werden am Ende. Wirklich gut.  

 

Hör doch! Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten. Ich werde mit ihm das Mahl einnehmen und er mit mir.

 

 

 

Mich tröstet das und es ermutigt mich:
Dass ich mich nicht allein auf eigene Faust durchkämpfen muss, durch diese verwirrende Welt und die endlos vielen Optionen. 

Jesus sitzt mit am Abendbrottisch.

Wir können ihn fragen, wie er das geschafft hat, sich nicht unterkriegen zu lassen oder lau zu werden, ohne darüber zu verbittern oder zu verbiestern.

Wir lernen von Jesus und wir lernen voneinander.

Und wenn wir scheitern, dann reicht Jesus uns Brot und Wein, damit wir Kraft kriegen für den Neubeginn.

 

Ich nehme mir vor, in dieser Adventszeit genauer zu hinzulauschen und hinzuhören.

Damit ich mitbekomme, wenn Jesus anklopft.

Und wenn ich sein Klopfen höre -

dann will ich so schnell wie möglich nur Tür rennen und ihm aufmachen.

 

Advent heißt:


Jesus kommt.

Alles wird gut.

 

AMEN.

 

 



[1] „Bote“ abweichend von der Übersetzung der BasisBibel. Griechisch: τῷ ἀγγέλῳ - dem „Aggelo“ – gemeint sein kann ein menschlicher Bote oder ein göttlicher Bote, also ein Engel; siehe: Rehkopf, Friedrich, Griechisch-deutsches Wörterbuch zum Neuen Testament, Göttingen, 2000.

[2] Siehe: Marquardt, Friedrich Wilhelm: Was meint: So Gott will und er lebt?". Zeitschrift für Kirche und Judenum, 2008, Heft 3,  Zitiert nach einem PDF, veröffentlicht von Jewish-Christian Relations (ICCJ), https://www.jcrelations.net/de/artikelansicht/was-meint-so-gott-will-und-er-lebt.pdf, abgerufen am 22.11.22, 17:38 Uhr. 

[3] EG 344,9

[4] EG 344,9

[5] Renninger, Monika: „1. Sonntag im Advent. Offenbarung 3,14-22. Türen auf! In: Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext zur Perikopenreihe 5, Studium in Israel e.V. (Hg), Berlin, 2022, S. 3

[6] ebenda

[7] Siehe Lukas 3,11

[8] Siehe Jakobus 1,22

[9] Siehe: Wengst, Klaus: „Wie lange noch?“ Schreien nach Recht und Gerechtigkeit – eine Deutung der Apokalypse des Johannes, Stuttgart, 2010. Nicht direkt zitiert, aber für meine Predigtarbeit sehr wertvoll war außerdem: Faerber, Walter: Visionen gegen die Monster. Die Offenbarung des Johannes für eine Welt voller Krisen, Neukirchen-Vlyn, 2018.

[10] Sacharja 9,9a (siehe Anmerkung zu diesem Vers bei Luther 2017)