Sonntag, 26. Mai 2013

Worte finden für die Hoffnung: Predigt im Diakoniegottesdienst am 7. April 2013 in der Ev. Kirche Holzhausen




Predigttext: 1. Petrus 3, 8 – 16 (NGÜ)

Euch alle fordere ich schließlich dazu auf, euch ganz auf das gemeinsame Ziel auszurichten. Seid voller Mitgefühl, liebt einander als Glaubensgeschwister, geht barmherzig und zuvorkommend miteinander um!
Vergeltet Böses nicht mit Bösem und Beschimpfungen nicht mit Beschimpfungen! Im Gegenteil: Segnet! Denn dazu hat Gott euch berufen, damit ihr dann seinen Segen erbt.
Denkt daran, dass es in der Schrift heißt: Wer sich am Leben freuen und glückliche Tage sehen will, der gebe Acht auf seine Zunge, damit sie nichts Böses redet, und auf seine Lippen, damit kein unwahres Wort über sie kommt.
Er wende sich vom Bösen ab und tue, was gut ist. Er sei auf Frieden aus und setze sich mit ganzer Kraft dafür ein.
Denn der Herr wendet sich denen zu, die seinen Willen befolgen, und hat ein offenes Ohr für ihre Bitten; doch wo jemand Böses tut, wendet er sich gegen ihn.
Wenn ihr also mit unermüdlichem Eifer das tut, was gut und richtig ist, kann euch dann überhaupt jemand etwas Böses antun?
Und solltet ihr trotzdem leiden müssen, gerade weil ihr euch nach Gottes Willen richtet -, dann seid ihr glücklich zu preisen. Habt keine Angst vor denen, die sich gegen euch stellen, und lasst euch nicht einschüchtern!
Ehrt vielmehr Christus, den Herrn, indem ihr ihm von ganzem Herzen vertraut. Und seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt.
Aber tut es freundlich und mit dem gebotenen Respekt, immer darauf bedacht, ein gutes Gewissen zu haben. Denn wenn ihr ein vorbildliches Leben führt, wie es eurer Zugehörigkeit zu Christus entspricht, werden die, die euch verleumden, beschämt dastehen, weil ihre Anschuldigungen sich als haltlos erweisen.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch allen. Amen.

Liebe Gemeinde,

Worte finden für die Hoffnung. Mit Patienten, Klienten und Bewohnern über den Glauben reden“, 9 bis 12:15 Uhr - Raum 3 / 1. Obergeschoss“:

Diesem Hinweisschild im Eingangsbereich des Fortbildungszentrums der Diakonie unterhalb vom Jung-Stilling-Krankenhaus sind sie alle gefolgt, die 15 Männer und Frauen, die nun erwartungsvoll in die Runde schauen.

Während der Vorstellung ergibt sich ein buntes Bild.

Alle Anwesenden sind diakonisch aktiv:

Einige arbeiten als Krankenschwestern oder -pfleger in den verschiedenen Fachabteilungen der Diakonie-Krankenhäuser.

Zwei Altenpflegerinnen sind dabei: Eine aus einem Heim, die andere ist in der Mobilen Pflege tätig. Aus einer Wohneinrichtung für Suchtkranke sind zwei Sozialarbeiter gekommen.

Die Seminargruppe wird komplettiert durch drei Ehrenamtliche: Eine Grüne Dame aus dem Jung-Stilling-Krankenhaus und zwei Frauen, die sich im Besuchsdienst ihrer Kirchengemeinde engagieren.

Die Kollegin und der Kollege von der Palliativstation sind die einzigen, die in Dienstkleidung erschienen sind.

Die Zeit wird einfach nicht mehr gereicht haben zum Umziehen. Es ist einfach immer viel zu viel zu tun:

Die schwer kranken Patienten brauchen intensive Pflege und Zuwendung. Ihre Behandlung ist anspruchsvoll: Infusionsautomaten piepen und müssen neu bestückt werden, ein Angehöriger hat eine Frage. Wer kümmert sich eigentlich um die Laborbefunde? - Und da klingelt es auch schon wieder...

Bleibt bei der heute üblichen Arbeitsbelastung überhaupt genug Zeit, um mit Patienten oder Heimbewohnern über ein so persönliches Thema wie den Glauben ins Gespräch zu kommen?

In der Tat: Das sei ein echtes Problem, da sind sich alle Fortbildungsteilnehmer einig.

Aber: Trotz allem gebe es diese Gelegenheiten durchaus. Und so berichten sie von ihren Erfahrungen:

Die junge Altenpflegerin z.B.: Sie erzählt ganz begeistert davon, wie schön es ist, mit einer der ihr anvertrauten alten Damen hin und wieder gemeinsam zu singen. Einfach so, während der Pflege. Es sei wirklich faszinierend: Vor allem die vertrauten Worte und Melodien von alten Kirchenliedern täten der Heimbewohnerin sichtlich gut.

Sie selbst sei eigentlich gar nicht wirklich fromm. Für diese Fortbildung heute habe sich angemeldet, um mehr darüber zu lernen: Wie kann man anderen helfen, durch den Glauben neue Kraft zu gewinnen? Geht das überhaupt, wenn man selbst nicht wirklich gläubig ist?

Der Sozialarbeiter aus dem Wohnheim für Suchtkranke berichtet von einem bewegenden Gespräch: Eigentlich war es nur um ein Formular des Arbeitsamtes gegangen, mit dem ein Bewohner nicht alleine zurecht gekommen war.

Die Fragen, die auf diesem Bogen zu beantworten waren, hätten dem Mann über deutlich vor Augen geführt, wie viel er verloren habe durch die jahrelange Sauferei: Berufliche Perspektive, Ansehen und Selbstachtung.

Und mit einem Mal, so erzählt der Kollege, habe das Gespräch eine Wendung genommen. Er selbst habe plötzlich den Eindruck gehabt:
Jetzt passt es, jetzt wäre es gut, etwas von der eigenen Hoffnung weiter zu geben. Davon zu sprechen, dass wir alle Gottes geliebte Kinder sind. Und dass wir diese geliebten Kinder bleiben. Egal was in einem Leben alles schief gehen kann. Dass wir Würde und Ansehen haben bei Gott, unverdient und unverlierbar.

Das war eine ganz tolle Erfahrung,“ schloss der Kollege. „denn ich habe mich dann einfach getraut, es fühlte sich erst ein bisschen merkwürdig an für mich, aber dann konnte ich richtig sehen, wie das, was ich sagte, den Mann anrührte. Wie ihn meine Worte erreicht und ihm irgendwie Hoffnung gemacht haben.“

Nach einer Weile des Schweigens meldet sich ein älterer Krankenpfleger zu Wort:

Aber manchmal, da weiß man doch wirklich nicht, was man sagen soll“, meint er. „Einmal, - einmal habe ich morgens einen Patienten gewaschen, der gerade ein paar Tage vorher gesagt bekommen hatte, dass man seine Krankheit nicht mehr heilen kann. Und auf einmal, ganz unvermittelt, da sagt der Mann zu mir: `Tun Sie mir einen Gefallen und hängen Sie das Kreuz ab, das da an der Wand hängt. Ich kann das nicht mehr ertragen`.

Ich war ganz verdattert“, erinnert sich der Pfleger: „Ich wusste gar nicht, was ich dazu sagen sollte. Ich habe das Kreuz dann auch sofort abgehängt und irgendwas gestammelt von wegen, dass mir das Leid tut, dass es ihm jetzt so geht und dass es mir selbst jedenfalls schon geholfen hat, auf das Kreuz zu schauen. Aber dass ich eben auch noch nie so eine Nachricht bekomme habe, wie er neulich.

Na ja,“ fügt der Kollege hinzu: „und kurz drauf ist der Mann dann entlassen worden und ich habe nie wieder mit ihm gesprochen. Ich habe aber noch öfter an ihn denken müssen: Ob er irgendwann Trost gefunden hat? Frieden geschlossen mit seiner Situation, mit Gott? Keine Ahnung. Ich hätte ihm gerne etwas Hilfreicheres gesagt, aber vielleicht muss manchmal auch erst der richtige Zeitpunkt kommen.“

Ich weiß nicht, welche Geschichten wir zusammen tragen könnten, wenn wir hier heute morgen eine solche Gesprächsrunde eröffnen würden.

Geschichten von ähnlichen Begegnungen und Erlebnissen vermutlich, - so wie wir sie in jener Fortbildungsveranstaltung ausgetauscht haben.
Geschichten von unserem Bemühen, Worte für die Hoffnung zu finden, von unseren Versuchen, Rede und Antwort zu stehen, wenn wir nach unserem Glauben gefragt werden.

So wie wir es eben in der Lesung gehört haben:

(Bibel sichtbar zur Hand nehmen, Vers vorlesen):

Seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt.

Kann man das lernen, Auskunft zu geben über die Hoffnung, die uns Christen erfüllt? Gibt es so etwas wie eine spezielle Gesprächstechnik dafür, - ein paar Kniffe und schon gelingt es, gute Worte zu finden?

Freundliche Worte sollen es sein, respektvoll vorgebracht. Bestätigt durch eine glaubwürdige Art zu leben. Das legt der Apostel den Christen in Kleinasien jedenfalls ans Herz.

Bei unserer Fortbildung haben wir deshalb auch ganz praktische Überlegungen angestellt. Denn „Auskunft geben über die Hoffnung“, das bedeutet wohl in erster Linie:

Ich erzähle von meinen eigenen Erfahrungen mit Gott. Keine fromme Gedankenakrobatik. Ich bleibe ehrlich und interessiere mich auch für die Sichtweise des anderen.

Dazu gehört als allererstes, dass ich gut zuhöre, das ich versuche, zu verstehen, was mein Gegenüber bewegt. Dass ich Rückfragen stelle.

Sich so zu verhalten, kann man durch aus lernen und einüben. So wie wir in unserer Fortbildung.

Seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt.

Was aber, wenn ich selbst im Augenblick so gar nichts spüren von der Hoffnung, von der der Apostel spricht?

Wenn sich der Himmel für mich verdunkelt hat, wenn das, was mir bisher sicher und verlässlich schien, in Frage gestellt scheint?

Die meisten von uns wissen das ja nur zu gut: Es ist durchaus nicht so, dass wir als Christen geschützt sind vor Zweifeln, vor überwältigendem Kummer, und vor allen möglichen anderen Erfahrungen, die alles Reden von Hoffnung und Zuversicht naiv und oberflächlich erscheinen lassen.

Wer je um seinen Arbeitsplatz bangen musste weiß, was das heißt.
Oder wenn plötzlich eine schlimme Diagnose im Raum steht: Dann bekommt das Wort „Hoffnung“ einen ganz neuen Klang.

Seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt.

Petrus schreibt das an Gemeinden, die weit weg von Rom verstreut in der Provinz leben. Direkt verfolgt sind diese Gemeinden noch nicht. Bis dies auf staatliche Veranlassung geschehen wird, wird noch etwas Zeit ins Land gehen.

Aber der gesellschaftliche Druck ist groß: Es gibt Verleumdungen und falsche Anschuldigungen, die teilweise sogar bei Gericht gegen die Christen vorgebracht werden.

Wir haben eben bei der Lesung des Predigttextes davon gehört.

Wir können versuchen, uns vorzustellen, wie das damals gewesen sein könnte für die Zeitgenossen dieser ersten Christen:

Sie werden sich gewundert haben über diese merkwürdigen neuen religiösen Gemeinschaften, die mit einem Mal an allen möglichen Orten entstanden sind.

In diesen Gemeinschaften werden die Umgangsformen der antiken Gesellschaft geradezu auf den Kopf gestellt:

Sklaven und Freie, vornehme römische Bürger und irgendwelche daher gelaufenen Barbaren bezeichnen sich plötzlich als Brüder und Schwestern. Sie teilen Brot und Wein, sie essen von einem Tisch, als seien sie eine große Familie.

Sie beachten die üblichen religiösen Sitten nicht mehr und praktizieren statt dessen irgendwelche neuen seltsamen Rituale.

Grund genug für manche, die Anhänger dieser neuen Lehre öffentlich schlecht zu machen.

Aber andere, die toleranter sind, spüren: Diese Leute strahlen irgendwie eine besondere Art von Zuversicht aus. Eine Hoffnung, die Konsequenzen hat, gerade dann, wenn es hart auf hart kommt.

Der amerikanische Religionssoziologe Rodney Stark hat sich damit beschäftigt, welche Auswirkungen der neue Lebensstil der ersten Christen auf ihre Umgebung gehabt hat. Und er hat eine interessante Entdeckung gemacht:

Ihm ist aufgefallen, dass die Kirche gerade in den Zeit schwerer Seuchenausbrüche enorm gewachsen ist. Wie war das möglich?

Nun, wir können es uns leicht vorstellen: Zu dem am schwersten Betroffenen einer Epidemie gehörte vor allem die verarmte Bevölkerung in den Städten. Die hygienischen Zustände in den armen Stadtvierteln waren katastrophal. Infektionen breiteten sich in rasender Geschwindigkeit aus. Die damalige Medizin stand schweren Infektionskrankheiten wie Thyphus oder Cholera hilflos gegenüber.

Wenn die Menschen spürten: Jetzt wird es gefährlich,da ist wieder was unter den Leuten - dann flüchteten alle, die es sich eben leisten konnten, aufs Land. Nicht selten waren es gerade die Ärzte, die als erste das Weite suchten.

Wer blieb, waren die Christen. Und das war neu und überraschend für alle: Sie versorgten ihre kranken Glaubensgenossen, aber eben auch ihre Nachbarn, sogar völlig Fremden halfen sie. Und sie bestatteten die Toten.

Natürlich führte das dazu, dass viele Christen sich ansteckten und ebenfalls starben. Aber das schreckte die Christen ganz offensichtlich nicht weiter ab:

Denn ihre Hoffnung war stärker als ihre Angst vor der Seuche.

Weil sie fest darauf vertrauten, dass Jesus auferstanden ist, stellte der Tod für sie keine Grenze mehr dar. Das gab ihnen die Kraft, zu bleiben und den Menschen zu dienen. Ostern hatte ihre Welt komplett verändert.

Kein Wunder, dass diese mutigen Christen dann auch gefragt wurden, was denn der Grund ihrer Hoffnung sei und dass sie in diesen Gesprächen Menschen für das Evangelium gewinnen konnten.

Aber noch etwas anderes, ganz Handfestes, kam hinzu. Rodney Stark macht darauf aufmerksam.

Bei den meisten Infektionskrankheiten helfen nämlich schon einfache pflegerische Maßnahmen, wie das Herbei holen von sauberem Trinkwasser. Wir kennen das ja heute auch, wenn ein schwerer Magen-Darm-Infekt uns heimsucht, wie wichtig die Flüssigkeitszufuhr für die Genesung ist.

Es war im Grunde nicht viel, was sie tun konnten, die Christen, die bei den Kranken blieben. Aber das wenige, das möglich war, reichte aus, um vielen das Leben zu retten.
Wir können gut nachvollziehen, dass diese neue Art zu leben, eine ungeheure Anziehungskraft entfaltet haben muss: Immer mehr Menschen waren bereit, das Evangelium zu hören und anzunehmen. Die Gemeinden wuchsen, allen Anfeindungen und Verfolgungsoffensiven zum Trotz.

Diakonie und Mission, leben wie Jesus und von ihm erzählen: Das war damals in der jungen Kirche nicht voneinander zu trennen.

Seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt.

Was aber kann das für uns heute bedeuten? Wir leben in einer kulturell völlig anderen Situation. Der christliche Glaube ist wahrhaftig nichts Neues mehr. Mehr als 2000 Jahre Kirchengeschichte haben ihre Spuren hinterlassen. Im Guten wie im Schlechten.

Und die diakonisch Aktiven: Das sind heute keine todesmutigen selbstlosen Helfer mehr, sondern in der Regel bezahlte Fachkräfte, häufig ohne persönliche Anbindung an den christlichen Glauben.

Und was nach meiner Einschätzung noch viel schlimmer ist: Kranke pflegen, sich um alte Menschen kümmern:

Das ist in unserer Zeit zu einem knallharten Geschäft geworden. Und wir als Diakonie sind dabei und merken: Irgendwie hat das alles immer weniger zu tun mit dem, was uns als Kirche eigentlich wichtig ist.

Seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt.

Wie können wir das heute mit Leben füllen?

Vielleicht nicht anderes als es die ersten Christen praktiziert haben:

Wir stellen uns ganz bewusst den Problemen unserer Zeit. Wir laufen nicht weg.

Wir entscheiden uns ganz bewusst gegen die Flucht ins kleine private Glück.

Wir winken nicht ab: Hat ja alles doch keinen Sinn! Weil wir wissen: Jesus ist auferstanden, das Leben wird siegen. Ganz egal, wovon es jetzt bedroht ist.

Was das ganz konkret heißt, wird bei jedem und jeder von uns anders aussehen:

Die einen von uns engagieren sich politisch, sie bringen sich ein in in kommunalen oder kirchlichen Gremien. Auch wenn das bedeutet: Sich in komplizierte Zusammenhänge hineindenken, Widersprüche aushalten, Konflikte riskieren.

Die anderen investieren Zeit und Kraft, indem sie hingehen zu denen die krank sind und zu denen, die tief drin stecken in der Trauer um einen geliebten Menschen.
An die Auferstehung glauben hilft, die demenzkranke Tante zu besuchen auch wenn kein normales Gespräch mehr möglich ist.

Eine Hoffnung haben, die weit über die Grenzen dieses Lebens hinaus geht, gibt Kraft für all die vielen kleinen Schritte, die nötig sind, damit Gottes Liebe erfahrbar wird. Hier und heute. Für mich und für Dich, für uns alle.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alles, was wir Menschen verstehen und begreifen können, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus unserem Herrn.

Amen.




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