Predigttext:
1. Petrus 3, 8 – 16 (NGÜ)
„Euch
alle fordere ich schließlich dazu auf, euch ganz auf das gemeinsame
Ziel auszurichten. Seid voller Mitgefühl, liebt einander als
Glaubensgeschwister, geht barmherzig und zuvorkommend miteinander um!
Vergeltet
Böses nicht mit Bösem und Beschimpfungen nicht mit Beschimpfungen!
Im Gegenteil: Segnet! Denn dazu hat Gott euch berufen, damit ihr dann
seinen Segen erbt.
Denkt
daran, dass es in der Schrift heißt: Wer sich am Leben freuen und
glückliche Tage sehen will, der gebe Acht auf seine Zunge, damit sie
nichts Böses redet, und auf seine Lippen, damit kein unwahres Wort
über sie kommt.
Er
wende sich vom Bösen ab und tue, was gut ist. Er sei auf Frieden aus
und setze sich mit ganzer Kraft dafür ein.
Denn
der Herr wendet sich denen zu, die seinen Willen befolgen, und hat
ein offenes Ohr für ihre Bitten; doch wo jemand Böses tut, wendet
er sich gegen ihn.
Wenn
ihr also mit unermüdlichem Eifer das tut, was gut und richtig ist,
kann euch dann überhaupt jemand etwas Böses antun?
Und
solltet ihr trotzdem leiden müssen, gerade weil ihr euch nach Gottes
Willen richtet -, dann seid ihr glücklich zu preisen. Habt keine
Angst vor denen, die sich gegen euch stellen, und lasst euch nicht
einschüchtern!
Ehrt
vielmehr Christus, den Herrn, indem ihr ihm von ganzem Herzen
vertraut. Und seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu
stehen, der euch auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben,
die euch erfüllt.
Aber
tut es freundlich und mit dem gebotenen Respekt, immer darauf
bedacht, ein gutes Gewissen zu haben. Denn wenn ihr ein vorbildliches
Leben führt, wie es eurer Zugehörigkeit zu Christus entspricht,
werden die, die euch verleumden, beschämt dastehen, weil ihre
Anschuldigungen sich als haltlos erweisen.
Die Gnade unseres Herrn
Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen
Geistes sei mit Euch allen. Amen.
Liebe
Gemeinde,
„Worte
finden für die Hoffnung. Mit Patienten, Klienten und Bewohnern über
den Glauben reden“, 9 bis 12:15 Uhr - Raum 3 / 1. Obergeschoss“:
Diesem
Hinweisschild im Eingangsbereich des Fortbildungszentrums der
Diakonie unterhalb vom Jung-Stilling-Krankenhaus sind sie alle
gefolgt, die 15 Männer und Frauen, die nun erwartungsvoll in die
Runde schauen.
Während
der Vorstellung ergibt sich ein buntes Bild.
Alle
Anwesenden sind diakonisch aktiv:
Einige
arbeiten als Krankenschwestern oder -pfleger in den verschiedenen
Fachabteilungen der Diakonie-Krankenhäuser.
Zwei
Altenpflegerinnen sind dabei: Eine aus einem Heim, die andere ist in
der Mobilen Pflege tätig. Aus einer Wohneinrichtung für Suchtkranke
sind zwei Sozialarbeiter gekommen.
Die
Seminargruppe wird komplettiert durch drei Ehrenamtliche: Eine Grüne
Dame aus dem Jung-Stilling-Krankenhaus und zwei Frauen, die sich im
Besuchsdienst ihrer Kirchengemeinde engagieren.
Die
Kollegin und der Kollege von der Palliativstation sind die einzigen,
die in Dienstkleidung erschienen sind.
Die
Zeit wird einfach nicht mehr gereicht haben zum Umziehen. Es ist
einfach immer viel zu viel zu tun:
Die
schwer kranken Patienten brauchen intensive Pflege und Zuwendung.
Ihre Behandlung ist anspruchsvoll: Infusionsautomaten piepen und
müssen neu bestückt werden, ein Angehöriger hat eine Frage. Wer
kümmert sich eigentlich um die Laborbefunde? - Und da klingelt es
auch schon wieder...
Bleibt
bei der heute üblichen Arbeitsbelastung überhaupt genug Zeit, um
mit Patienten oder Heimbewohnern über ein so persönliches Thema wie
den Glauben ins Gespräch zu kommen?
In
der Tat: Das sei ein echtes Problem, da sind sich alle
Fortbildungsteilnehmer einig.
Aber:
Trotz allem gebe es diese Gelegenheiten durchaus. Und so berichten
sie von ihren Erfahrungen:
Die
junge Altenpflegerin z.B.: Sie erzählt ganz begeistert davon, wie
schön es ist, mit einer der ihr anvertrauten alten Damen hin und
wieder gemeinsam zu singen. Einfach so, während der Pflege. Es sei
wirklich faszinierend: Vor allem die vertrauten Worte und Melodien
von alten Kirchenliedern täten der Heimbewohnerin sichtlich gut.
Sie
selbst sei eigentlich gar nicht wirklich fromm. Für diese
Fortbildung heute habe sich angemeldet, um mehr darüber zu lernen:
Wie kann man anderen helfen, durch den Glauben neue Kraft zu
gewinnen? Geht das überhaupt, wenn man selbst nicht wirklich gläubig
ist?
Der
Sozialarbeiter aus dem Wohnheim für Suchtkranke berichtet von einem
bewegenden Gespräch: Eigentlich war es nur um ein Formular des
Arbeitsamtes gegangen, mit dem ein Bewohner nicht alleine zurecht
gekommen war.
Die
Fragen, die auf diesem Bogen zu beantworten waren, hätten dem Mann
über deutlich vor Augen geführt, wie viel er verloren habe durch
die jahrelange Sauferei: Berufliche Perspektive, Ansehen und
Selbstachtung.
Und
mit einem Mal, so erzählt der Kollege, habe das Gespräch eine
Wendung genommen. Er selbst habe plötzlich den Eindruck gehabt:
Jetzt
passt es, jetzt wäre es gut, etwas von der eigenen Hoffnung weiter
zu geben. Davon zu sprechen, dass wir alle Gottes geliebte Kinder
sind. Und dass wir diese geliebten Kinder bleiben. Egal was in einem
Leben alles schief gehen kann. Dass wir Würde und Ansehen haben bei
Gott, unverdient und unverlierbar.
„Das
war eine ganz tolle Erfahrung,“ schloss der Kollege. „denn ich
habe mich dann einfach getraut, es fühlte sich erst ein bisschen
merkwürdig an für mich, aber dann konnte ich richtig sehen, wie
das, was ich sagte, den Mann anrührte. Wie ihn meine Worte erreicht
und ihm irgendwie Hoffnung gemacht haben.“
Nach
einer Weile des Schweigens meldet sich ein älterer Krankenpfleger zu
Wort:
„Aber
manchmal, da weiß man doch wirklich nicht, was man sagen soll“,
meint er. „Einmal, - einmal habe ich morgens einen Patienten
gewaschen, der gerade ein paar Tage vorher gesagt bekommen hatte,
dass man seine Krankheit nicht mehr heilen kann. Und auf einmal, ganz
unvermittelt, da sagt der Mann zu mir: `Tun Sie mir einen Gefallen
und hängen Sie das Kreuz ab, das da an der Wand hängt. Ich kann
das nicht mehr ertragen`.
„Ich
war ganz verdattert“, erinnert sich der Pfleger: „Ich wusste gar
nicht, was ich dazu sagen sollte. Ich habe das Kreuz dann auch sofort
abgehängt und irgendwas gestammelt von wegen, dass mir das Leid tut,
dass es ihm jetzt so geht und dass es mir selbst jedenfalls schon
geholfen hat, auf das Kreuz zu schauen. Aber dass ich eben auch noch
nie so eine Nachricht bekomme habe, wie er neulich.
Na
ja,“ fügt der Kollege hinzu: „und kurz drauf ist der Mann dann
entlassen worden und ich habe nie wieder mit ihm gesprochen. Ich habe
aber noch öfter an ihn denken müssen: Ob er irgendwann Trost
gefunden hat? Frieden geschlossen mit seiner Situation, mit Gott?
Keine Ahnung. Ich hätte ihm gerne etwas Hilfreicheres gesagt, aber
vielleicht muss manchmal auch erst der richtige Zeitpunkt kommen.“
Ich
weiß nicht, welche Geschichten wir zusammen tragen könnten, wenn
wir hier heute morgen eine solche Gesprächsrunde eröffnen würden.
Geschichten
von ähnlichen Begegnungen und Erlebnissen vermutlich, - so wie wir
sie in jener Fortbildungsveranstaltung ausgetauscht haben.
Geschichten
von unserem Bemühen, Worte für die Hoffnung zu finden, von unseren
Versuchen, Rede und Antwort zu stehen, wenn wir nach unserem Glauben
gefragt werden.
So
wie wir es eben in der Lesung gehört haben:
(Bibel
sichtbar zur Hand nehmen, Vers vorlesen):
„Seid
jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch
auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt.
Kann
man das lernen, Auskunft zu geben über die Hoffnung, die uns
Christen erfüllt? Gibt es so etwas wie eine spezielle
Gesprächstechnik dafür, - ein paar Kniffe und schon gelingt es,
gute Worte zu finden?
Freundliche
Worte sollen es sein, respektvoll vorgebracht. Bestätigt durch eine
glaubwürdige Art zu leben. Das legt der Apostel den Christen in
Kleinasien jedenfalls ans Herz.
Bei
unserer Fortbildung haben wir deshalb auch ganz praktische
Überlegungen angestellt. Denn „Auskunft geben über die Hoffnung“,
das bedeutet wohl in erster Linie:
Ich
erzähle von meinen eigenen Erfahrungen mit Gott. Keine fromme
Gedankenakrobatik. Ich bleibe ehrlich und interessiere mich auch für
die Sichtweise des anderen.
Dazu
gehört als allererstes, dass ich gut zuhöre, das ich versuche, zu
verstehen, was mein Gegenüber bewegt. Dass ich Rückfragen stelle.
Sich
so zu verhalten, kann man durch aus lernen und einüben. So wie wir
in unserer Fortbildung.
„Seid
jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch
auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt.
Was
aber, wenn ich selbst im Augenblick so gar nichts spüren von der
Hoffnung, von der der Apostel spricht?
Wenn
sich der Himmel für mich verdunkelt hat, wenn das, was mir bisher
sicher und verlässlich schien, in Frage gestellt scheint?
Die
meisten von uns wissen das ja nur zu gut: Es ist durchaus nicht so,
dass wir als Christen geschützt sind vor Zweifeln, vor
überwältigendem Kummer, und vor allen möglichen anderen
Erfahrungen, die alles Reden von Hoffnung und Zuversicht naiv und
oberflächlich erscheinen lassen.
Wer
je um seinen Arbeitsplatz bangen musste weiß, was das heißt.
Oder
wenn plötzlich eine schlimme Diagnose im Raum steht: Dann bekommt
das Wort „Hoffnung“ einen ganz neuen Klang.
„Seid
jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch
auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt.
Petrus
schreibt das an Gemeinden, die weit weg von Rom verstreut in der
Provinz leben. Direkt verfolgt sind diese Gemeinden noch nicht. Bis
dies auf staatliche Veranlassung geschehen wird, wird noch etwas Zeit
ins Land gehen.
Aber
der gesellschaftliche Druck ist groß: Es gibt Verleumdungen und
falsche Anschuldigungen, die teilweise sogar bei Gericht gegen die
Christen vorgebracht werden.
Wir
haben eben bei der Lesung des Predigttextes davon gehört.
Wir
können versuchen, uns vorzustellen, wie das damals gewesen sein
könnte für die Zeitgenossen dieser ersten Christen:
Sie
werden sich gewundert haben über diese merkwürdigen neuen
religiösen Gemeinschaften, die mit einem Mal an allen möglichen
Orten entstanden sind.
In
diesen Gemeinschaften werden die Umgangsformen der antiken
Gesellschaft geradezu auf den Kopf gestellt:
Sklaven
und Freie, vornehme römische Bürger und irgendwelche daher
gelaufenen Barbaren bezeichnen sich plötzlich als Brüder und
Schwestern. Sie teilen Brot und Wein, sie essen von einem Tisch, als
seien sie eine große Familie.
Sie
beachten die üblichen religiösen Sitten nicht mehr und praktizieren
statt dessen irgendwelche neuen seltsamen Rituale.
Grund
genug für manche, die Anhänger dieser neuen Lehre öffentlich
schlecht zu machen.
Aber
andere, die toleranter sind, spüren: Diese Leute strahlen irgendwie
eine besondere Art von Zuversicht aus. Eine Hoffnung, die
Konsequenzen hat, gerade dann, wenn es hart auf hart kommt.
Der
amerikanische Religionssoziologe Rodney Stark hat sich damit
beschäftigt, welche Auswirkungen der neue Lebensstil der ersten
Christen auf ihre Umgebung gehabt hat. Und er hat eine interessante
Entdeckung gemacht:
Ihm ist aufgefallen, dass die Kirche gerade in den Zeit schwerer Seuchenausbrüche enorm gewachsen ist. Wie war das möglich?
Nun, wir können es uns leicht vorstellen: Zu dem am
schwersten Betroffenen einer Epidemie gehörte vor allem die verarmte
Bevölkerung in den Städten. Die hygienischen Zustände in den
armen Stadtvierteln waren katastrophal. Infektionen breiteten sich
in rasender Geschwindigkeit aus. Die damalige Medizin stand schweren
Infektionskrankheiten wie Thyphus oder Cholera hilflos gegenüber.
Wenn die Menschen spürten: Jetzt wird es gefährlich,da
ist wieder was unter den Leuten - dann flüchteten alle, die es sich
eben leisten konnten, aufs Land. Nicht selten waren es gerade die
Ärzte, die als erste das Weite suchten.
Wer blieb, waren die Christen. Und das war neu und
überraschend für alle: Sie versorgten ihre kranken
Glaubensgenossen, aber eben auch ihre Nachbarn, sogar völlig Fremden
halfen sie. Und sie bestatteten die Toten.
Natürlich führte das dazu, dass viele Christen sich
ansteckten und ebenfalls starben. Aber das schreckte die Christen
ganz offensichtlich nicht weiter ab:
Denn ihre Hoffnung war stärker als ihre Angst vor der
Seuche.
Weil sie fest darauf vertrauten, dass Jesus auferstanden
ist, stellte der Tod für sie keine Grenze mehr dar. Das gab ihnen
die Kraft, zu bleiben und den Menschen zu dienen. Ostern hatte ihre
Welt komplett verändert.
Kein Wunder, dass diese mutigen Christen dann auch
gefragt wurden, was denn der Grund ihrer Hoffnung sei und dass sie in
diesen Gesprächen Menschen für das Evangelium gewinnen konnten.
Aber noch etwas anderes, ganz Handfestes, kam hinzu.
Rodney Stark macht darauf aufmerksam.
Bei den meisten Infektionskrankheiten helfen nämlich
schon einfache pflegerische Maßnahmen, wie das Herbei holen von
sauberem Trinkwasser. Wir kennen das ja heute auch, wenn ein schwerer
Magen-Darm-Infekt uns heimsucht, wie wichtig die Flüssigkeitszufuhr
für die Genesung ist.
Es war im Grunde nicht viel, was sie tun konnten, die
Christen, die bei den Kranken blieben. Aber das wenige, das möglich
war, reichte aus, um vielen das Leben zu retten.
Wir können gut nachvollziehen, dass diese neue Art zu
leben, eine ungeheure Anziehungskraft entfaltet haben muss: Immer
mehr Menschen waren bereit, das Evangelium zu hören und anzunehmen.
Die Gemeinden wuchsen, allen Anfeindungen und Verfolgungsoffensiven
zum Trotz.
Diakonie und Mission, leben wie Jesus und von ihm
erzählen: Das war damals in der jungen Kirche nicht voneinander zu
trennen.
„Seid
jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch
auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt.
Was
aber kann das für uns heute bedeuten? Wir leben in einer kulturell
völlig anderen Situation. Der christliche Glaube ist wahrhaftig
nichts Neues mehr. Mehr als 2000 Jahre Kirchengeschichte haben ihre
Spuren hinterlassen. Im Guten wie im Schlechten.
Und
die diakonisch Aktiven: Das sind heute keine todesmutigen selbstlosen
Helfer mehr, sondern in der Regel bezahlte Fachkräfte, häufig ohne
persönliche Anbindung an den christlichen Glauben.
Und
was nach meiner Einschätzung noch viel schlimmer ist: Kranke
pflegen, sich um alte Menschen kümmern:
Das
ist in unserer Zeit zu einem knallharten Geschäft geworden. Und wir
als Diakonie sind dabei und merken: Irgendwie hat das alles immer
weniger zu tun mit dem, was uns als Kirche eigentlich wichtig ist.
„Seid
jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch
auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt.
Wie
können wir das heute mit Leben füllen?
Vielleicht
nicht anderes als es die ersten Christen praktiziert haben:
Wir
stellen uns ganz bewusst den Problemen unserer Zeit. Wir laufen nicht
weg.
Wir
entscheiden uns ganz bewusst gegen die Flucht ins kleine private
Glück.
Wir
winken nicht ab: Hat ja alles doch keinen Sinn! Weil wir wissen:
Jesus ist auferstanden, das Leben wird siegen. Ganz egal, wovon es
jetzt bedroht ist.
Was
das ganz konkret heißt, wird bei jedem und jeder von uns anders
aussehen:
Die einen von uns engagieren sich politisch, sie bringen sich ein in in kommunalen oder kirchlichen Gremien. Auch wenn das bedeutet: Sich in komplizierte Zusammenhänge hineindenken, Widersprüche aushalten, Konflikte riskieren.
Die
anderen investieren Zeit und Kraft, indem sie hingehen zu denen die
krank sind und zu denen, die tief drin stecken in der Trauer um einen
geliebten Menschen.
An
die Auferstehung glauben hilft, die demenzkranke Tante zu besuchen
auch wenn kein normales Gespräch mehr möglich ist.
Eine
Hoffnung haben, die weit über die Grenzen dieses Lebens hinaus geht,
gibt Kraft für all die vielen kleinen Schritte, die nötig sind,
damit Gottes Liebe erfahrbar wird. Hier und heute. Für mich und für
Dich, für uns alle.
Und der Friede Gottes,
der höher ist als alles, was wir Menschen verstehen und begreifen
können, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus unserem
Herrn.
Amen.

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